+49 (0)171 1427929 csu@csu-ba-bogenhausen.de
05.03.2018

Maßnahmen zur Luftverbesserung erarbeiten und umsetzen

Die Landeshauptstadt München möge dem Bezirksausschuss darlegen, welche Maßnahmen sie zusätzlich zur Förderung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs bisher ergreift, um die Stickoxidbelastung der Luft zu reduzieren und wie wirksam diese sind. Der Bezirksausschuss wünscht insbesondere die zügige Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie viele Busse der MVG wurden bislang nachgerüstet (gemeint ist sowohl die Software- als auch die Hardwareumrüstung) und bis wann ist mit einer kompletten Nachrüstung aller MVG-Dieselbusse zu rechnen?
  • Wie viele städtische Dieselfahrzeuge wurden bislang nachgerüstet und bis wann ist mit einer kompletten Nachrüstung der städtischen Dieselfahrzeugflotte (inklusive aller Tochterunternehmen) zu rechnen?
  • Würden Blink- bzw. Zusatzsignale an Ampeln (zu sehen beispielsweise in Wien oder Düsseldorf), die dem Autofahrer schon von Weitem signalisieren, ob er die Ampel während der Grünphase noch erreicht oder nicht, dazu beitragen, Schadstoffe zu reduzieren?
  • Als wie sinnvoll erwiesen sich reduzierte Geschwindigkeitsbeschränkungen auf dem Mittleren Ring, die unter dem Gesichtspunkt der Schadstoffreduzierung angeordnet wurden?
  • Wie können Staus und dadurch erhöhter Schadstoffausstoß der im Stau stehenden Fahrzeuge durch eine Ausweitung der „Grünen Welle“ reduziert werden
  • An welchen Knotenpunkten zwischen stark befahrenen Straßen und S-Bahnhaltestellen im östlichen Bereich Münchens können „Park-and-Ride“ Anlagen errichtet, bzw. erweitert werden, um den Pendlerverkehr zu reduzieren? Nicht nur Potenziale im Stadtgebiet, sondern auch außerhalb des Stadtgebiets sollen verstärkt untersucht werden. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden ist geboten!